Skoufos

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Skoufos
Patriarch Ilia der Zweite, Patriarch von Georgien, trägt einen Skoufos im russischen Stil.
Ein Priester trägt den Skoufos im griechischen Stil

Ein Skoufos (griechisch σκούφια oder σκούφος) ist eine meist schwarze, weiche Kappe.[1] Er ist Teil der kirchlichen Gewänder von Mönchen oder des Klerus.
Ein Skoufos ist entweder flach und gefaltet (griechischer Stil) oder flach mit erhöhten Rändern (rumänischer Stil). Skoufia im russische Stil ohne Krempe mit herausgearbeiteter Spitze werden traditionell so tief im Gesicht getragen, dass sie die Ohren bedecken. Das ist einerseits praktisch um vor der Kälte zu schützen, es erinnert den Mönch aber auch daran, nicht auf Gerüchte zu hören. Mönche erhalten ihren Skoufos entweder mit Eintritt in das Noviziat oder mit der Mönchsweihe. Ein Mönch oder eine Nonne, die zum großen Schima geweiht wird, erhält ein Skoufos, das mit Gebeten, Kreuzen und Seraphen bestickt ist.
Manchmal wird ein Skoufos als besonderes Zeichen der Ehre verliehen. In diesem Fall ist er rot oder violett.

Siehe auch

Literatur

  • Philippi, Dieter: Sammlung Philippi - Kopfbedeckungen in Glaube, Religion und Spiritualität, St. Benno Verlag, Leipzig 2009, ISBN 978-3-7462-2800-6.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Vgl. auch zum Folgenden OrthodoxWiki: Skoufos (01.06.15)