Pulcheria, hl. Kaiserin

Aus Orthpedia
Wechseln zu:Navigation, Suche
Pulcheria, hl. Kaiserin.jpg

Gedenktag: 10. September

Die heilige Kaiserstochter Pulcheria, in Geschichte, Philosophie und Theologie überaus bewandert, war zunächst die Mitregentin ihres jüngeren Bruders - des Kaisers Theodosios II.- und hat späterhin selbständig geherrscht. In ihren jungen Jahren hatte sie sich Keuschheit gelobt. Sie verbrachte ihre Zeit mit Beten und Fasten und verrichtete viele gute Werke. Sie gründete zahlreiche Wohltätigkeitseinrichtungen - Herbergen und Spitäler. Unter ihrer Regierung herrschten im Reich Ordnung und äußerer Friede. Alle ihre Entscheidungen traf sie erst dann, nachdem sie gebetet und sich den Rat weiser Staatsmänner angehört hatte. Pulcheria war eine herausragende Kirchenpolitikerin. Ihr Name ist mit dem Ökumenischen Konzil in Ephesos (431) gegen die Ketzerei von Nestorios und mit dem Konzil von Chalkidon (451) gegen Eutichios verknüpft. Die Väter des Konzils würdigten ihre Rolle als Verteidigerin des orthodoxen Glaubens. 453 ging sie in die Ewigkeit ein.


Quelle: http://www.russische-kirche-l.de/