Anastasios der Perser

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Anastasios der Perser.jpg

Gedenktag: 22. Januar, 24. Januar

Der hl. Anastasios – mit persischem Namen Magundat – wurde um 600 als Sohn eines Magiers geboren. Er kam 614 als Soldat mit dem persischen Heer nach Jerusalem und erlebte das Massaker an der christlichen Bevölkerung, worauf er sich bekehrte. 620 ließ er sich taufen und wurde Mönch im Kloster des Anastasios in Jerusalem. Nach sieben Jahren kehrte er nach Persien zurück; er wurde alsbald gefangen genommen, aber er blieb trotz Folter standhaft und durfte dann sogar wieder mit anderen Christen die Liturgie feiern. Nach seinem Umzug nach Betsaloë wurde er im Jahre 628 zusammen mit 70 Gefährten gefangen genommen und in den Fluss geworfen. Seine Leiche wurde Hunden vorgeworfen, blieb aber unangetastet. Sein Kopf wurde dem König Chosroes gebracht; alsbald erfüllte sich Anastasios' Prophezeiung, dass der König ihn nur wenige Tage überleben werde, weil er vom eigenen Sohn abgesetzt und ermordet werden würde. Papst Honorius I. holte Anastasios' Reliquien nach Konstantinopel und nach Rom; in der heutigen Kirche Tre Fontane, die früher St. Vinzenz und Anastasios hieß, werden sie aufbewahrt. (nach Pfarrer Joachim Schäfer, "Ökumenisches Heiligenlexikon")

Der Überführung der Gebeine wird am 24. Januar gedacht.