Akklamation

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Unter Akklamation (von lat. acclamatio, Zuruf) versteht man einen zustimmenden Beifall in einer Versammlung mit Rechtswirkung, ursprünglich bei Herrscherinthronisationen, verbunden mit Proskynesen. Bereits in den Psalmen wurde die Akklamation auf Gott bezogen und im Neuen Testament (hier besonders im Philipperbrief 2,11(ELB)) auf Christus übertragen als Ausdruck der Anerkennung seiner Herrschaft und damit als Bekenntnis zu ihm. Bei Weihen als Zustimmung des anwesenden Klerus und Kirchenvolkes gibt die Akklamation mit den Worten Axios, Axios, Axios (Würdig, Würdig, Würdig) der Weihe die Rechtsgültigkeit.[1] Auch das gemeinsam gesprochene Amen oder Amin der Gemeinde ist eine Akklamation des bisherigen Gebetes und drückt die eigene Zustimmung zu Gebet und Segen anderer oder die Bestätigung des Vorgebeteten in der Liturgie aus.

Einzelnachweise

  1. Vgl. hierzu Sergius Heitz: Christus in euch. Göttingen 1994. S.232.