Montanus und Maxima

Gedächtnis: 26. März
Die heilige Priester Montanus und seine Ehefrau Maxima lebten im 4. Jahrhundert in Singidunum (dem heutigen Belgrad) während der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian. Der Stellvertreter des Kaisers, Galerius, erließ ein Edikt, das die Christen verpflichtete, den Götzen Opfer darzubringen.
Das fromme Ehepaar verweigerte dies und führte sein Leben weiterhin nach dem Evangelium Jesu Christi. Sie reisten nach Westen, nach Sirmium, um sich vom Machtzentrum zu entfernen. Im Jahr 304 jedoch wurden sie von römischen Soldaten ergriffen und vor den Statthalter Probus geführt. Als sie vor dem Statthalter auf einer Brücke standen, die den Fluss Save überblickte, stellte man die Gefangenen vor die Wahl: den Götzen zu opfern oder den Tod zu erleiden. Der heilige Montanus zeigte großen Mut und erklärte, dass ein Opfer an die Götzen gleichbedeutend damit wäre, Jesus Christus als Gott und Herrn des Himmels und der Erde zu verleugnen – und er weigerte sich.
Frustriert versuchte Probus daraufhin, die heilige Maxima dazu zu bewegen, Christus zu verleugnen. Zur großen Überraschung der Menge erwies sich ihre Treue und apostolische Standhaftigkeit als ebenso groß, wenn nicht sogar größer als die ihres Mannes. Die heilige Maxima verteidigte ihren Glauben so überzeugend und mit solch beredtem Eifer, dass Probus den Prozess abbrach, da er Massenübertritte zum Christentum befürchtete.
Die heiligen Montanus und Maxima wurden mit dem Schwert enthauptet, und ihre Leichname wurden in die Save geworfen. Die Gläubigen sowie jene, die durch den Eifer des heiligen Paares bekehrt worden waren, setzten bereitwillig ihr Leben aufs Spiel, um die Körper der Märtyrer aus dem Fluss zu bergen. Die Reliquien wurden nach Rom gebracht und in den Katakomben der heiligen Priscilla an der Via Salaria beigesetzt, wo sie bis 1804 verblieben.
Gebete
Troparion (4. Ton)
Montanus und Maxima, die der Kirche Gottes tapfer gedient haben, stellten sich tapfer dem Tyrannen entgegen und nahmen gemeinsam den Märtyrertod auf sich, und heute sind sie gemeinsam zum Leben übergegangen, zu den ewigen Stätten, wo sie sich mit Christus freuen.