Joseph der Hymnograph

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Gedenktag: 4. April

Der ehrw. Joseph wurde auf Sizilien geboren. Mit 15 Jahren wurde er Mönch in einem Kloster in Thessaloniki (Griechenland). Nach einigen Jahren zog er weiter nach Konstantinopel. Hier wurde er zu einem der eifrigsten Verteidiger der hl. Ikonen gegen deren Verfolgung (Ikonoklasmus). Seine Mitstreiter waren der ehrw. Gregor v. Dekapolis und viele andere. Mehrmals wurde der hl. Joseph deswegen ins Gefängnis geworfen. Letztlich konnte er aus dem Exil nach Konstantinopel zurückkehren. Patriarch Photios von Konstantinopel ernannte ihn zum Beichtvater der Geistlichkeit in der Hauptstadt, weswegen er "Vater der Väter" genannt wurde. Durch Gottes Gnade begabt, dichtete er ca. 300 Canones (lange Loblieder an den Herrn oder einen Heiligen bzw. zu einem Kirchenfest). Deshalb wird er auch „Hymnograph“ („Liederdichter“) genannt. Der hl. Joseph starb im Jahre 883.

Quelle: www.russische-kirche-l.de