Igor von Tschernigow

Aus Orthpedia
Wechseln zu:Navigation, Suche
Hl. rechtgläubiger Großfürst Igor

Der Rechtgläubige Großfürst Igor (Taufnahme Georg, Mönchsname Gabriel) bestieg den Thron von Kiew 1146. Als die Bewohner von Kiew den Isjaslaw, Fürsten von Pereslaw, zum Großfürsten erklärten, wurde Igor Mönch. Im Jahre 1147 rissen ihn die Aufrührer aus der Kirche und töteten ihn. Im Jahre 1150 wurden seine Reliquien von Kiew nach Tschernigow gebracht und in der Christi-Verklärungskirche niedergelegt.

Gebete

Troparion, 4. Ton

Heute ist das ehrwürdige Gedenken an den leidensduldenden und rechtgläubigen Fürsten Igor, das uns in die allreine Kirche des Erretters führt und eine Menge Frommer in Freude zusammengebrachte, die im Gebet Dein Andenken begehen und mit Glauben Dir zurufen: Bete für uns, Heiliger, für das russische Land, die Stadt Tschernigow und für alle rechtgläubigen Christen, das sie in Frieden und Glückseligkeit errettet werden.


Kontakion, 6. Ton

Du hat den weltlichen Fürstenruhm eingetauscht gegen die Demut des Mönches und Dein irdisches Leiden beendet, nun freust Du Dich im Himmel, betest von Herzen für die Dich ehrenden, Igor, Ruhm der Leidenden.

Gedächtnis

5. Juni (Übertragung der Reliquien) und 19. September nach julianischen Kalender (entspricht dem 18. Juni und dem 2. Oktober nach gregorianischem Kalender)