Filofteia von Pasărea


Gedächtnis: 12. April
Filofteia Antonescu wurde im 18. Jahrhundert in Bukarest geboren und erhielt bei der Taufe den Namen Floarea. Sie stammte aus einer gläubigen Familie. In jungen Jahren heiratete sie einen Mann namens Antonie, mit dem sie vier Söhne hatte, einer davon ist der heilige Kallinikos von Cernica.
Nachdem ihr Mann verstorben war, blieb sie als Witwe zurück. Auf Anraten ihres Sohnes Kallinikos entschloss sie sich, in ein nahe bei Bukarest gelegenes Kloster einzutreten. Dort begann sie das Leben einer Klosterschwester und wurde von erfahrenen Nonnen in das geistliche Leben eingeführt. Im weiteren Verlauf legte sie die höchste Form des mönchischen Lebens ab und erhielt einen neuen geistlichen Namen: Filofteia. Sie lebte in großer Zurückgezogenheit, verbunden mit beständigem Gebet, Einfachheit und Dienstbereitschaft. Viele Schwestern des Klosters schätzten sie als ein Vorbild an Demut und Frömmigkeit.
Filofteia entschlief am 8. November 1833 und wurde auf dem Klosterfriedhof beigesetzt, wo sich bis heute ihr Grab befindet, welches eine Stätte des Gebets ist.
Am 1. Juli 2025 wurde Filofteia von Pasărea gemeinsam mit anderen heiligen Frauen durch den Heiligen Synod der Rumänisch-Orthodoxen Kirche verherrlicht. Die allgemeine Proklamation der Verherrlichung wurde am 6. Februar 2026 in der Patriarchalkathedrale in Bukarest vollzogen.
Gebete
Troparion (3. Ton)
Du warst eine Blume in der Welt, sanftmütig und fleißig, und hast dein Haus in der Furcht des Herrn aufgebaut, o Gottesliebende, allwürdige Filofteia. Danach bist du im Kloster zur Schimonachin geworden und hast reichen Überfluss an Gnade empfangen zur Vollbringung von Wundern. Darum erbitten wir deine Fürbitte und ehren dich mit Freude.
Kondakion (4. Ton)
Deine Wunder ehren dich, o Filofteia, und offenbaren der ganzen Welt, dass du Gott geliebt hast. Darum bitte den Herrn, dass Er uns aus allen Nöten errette.
aus dem Rumänischen übersetzt