Heute möchte ich Sie wieder aufrufen, für unseren Verein Christlich-Orthodoxes Medienzentrum e. V. zu spenden.
Seit meinem Spendenaufruf vor einem Jahr hat sich vieles getan. Einige Gläubige haben auf den Aufruf reagiert und Daueraufträge für regelmäßige Spenden eingerichtet. Das ermöglichte es uns zum ersten Mal seit der Gründung, drei Helfer auf Minijobbasis zu beschäftigen. Dadurch kann der Verein endlich aktiv ausgewählte Projekte verfolgen.
Damit wir unsere Arbeit nicht nur weiter fortsetzen, sondern auch ausweiten können, möchte ich heute wieder um Ihre Spende bitten. Wie ich in meinem kürzlichen Interview zur Entwicklung der Orthodoxie in Deutschland gesagt habe, liegt die Verantwortung für die Kirche und die Mission auf uns allen, und zwar hier vor Ort. Nur durch die Beteiligung jedes einzelnen Gläubigen können wir dem Herrn und der Kirche dienen und eine Basis für uns und zukünftige Generationen schaffen.
Als während des griechischen Aufstand von 1821 türkische Truppen diesen Teil Griechenlands vollends verwüsteten, brachte der damalige Vorsteher des Klosters Bischof Agapios von allen Schätzen des Konventes nur diese eine Ikone in Sicherheit und floh mit ihr in die Stadt Patras. Vor seinem Tode vermachte er sie einem Verwandten, dem russischen Generalkonsul Nikolaos Vlasopoulos. Dessen Sohn Alexander sandte die heilige Ikone im Jahre 1839 mit einem Schiff vom Heiligen Berg Athos aus nach Odessa. Von dort aus wurde die Ikone dann entsprechend den Wünschen des Absenders zu Kaiser Nikolaus I. (Nikolaj I Pavlovič, Kaiser 1825 bis 1855) gebracht. Dieser ließ die heilige Ikone zunächst in der Hauskirche des Winterpalastes aufgestellen. Zu Ostern 1839 waren die Erneuerungsarbeiten am und im Winterpalast abgeschlossen. Dort verblieb sie bis zum Jahre 1877. Die wundertätige Ikone der allheiligen Gottesgebärerin des Kaisers Androkios