Heute möchte ich Sie wieder aufrufen, für unseren Verein Christlich-Orthodoxes Medienzentrum e. V. zu spenden.
Seit meinem Spendenaufruf vor einem Jahr hat sich vieles getan. Einige Gläubige haben auf den Aufruf reagiert und Daueraufträge für regelmäßige Spenden eingerichtet. Das ermöglichte es uns zum ersten Mal seit der Gründung, drei Helfer auf Minijobbasis zu beschäftigen. Dadurch kann der Verein endlich aktiv ausgewählte Projekte verfolgen.
Damit wir unsere Arbeit nicht nur weiter fortsetzen, sondern auch ausweiten können, möchte ich heute wieder um Ihre Spende bitten. Wie ich in meinem kürzlichen Interview zur Entwicklung der Orthodoxie in Deutschland gesagt habe, liegt die Verantwortung für die Kirche und die Mission auf uns allen, und zwar hier vor Ort. Nur durch die Beteiligung jedes einzelnen Gläubigen können wir dem Herrn und der Kirche dienen und eine Basis für uns und zukünftige Generationen schaffen.
Humpert erhielt wohl 1053 in Trani Einsicht in einen Brief von Erzbischof Leo von Achrida in Auftrag von Michael Kerullarios, dem Patriarchen von Konstantinopel, an Bischof Johannes von Trani, in welchem heftige Angriffe gegen liturgische Gebräuche der abendländischen Kirche geäußert wurden, vor allem gegen die liturgische Verwendung von Azyma (ungesäuertem Brot). Humbert übersetzte den Brief und verfasste als Antwort den Dialog zwischen einem Römer und einem Konstantinopolitaner, den er zu einer Abhandlung über den Brauch der Westkirche ausgestaltete, jedoch zunächst nicht veröffentlichte.
Humbert von Silva Candida gilt als der erste große literarische Vertreter des Reformpapsttums. Seine Schrift De sancta Romana ecclesia aus dem Jahre 1053 wird gemeinhin als erste programmatische Erklärung über das Papsttum gesehen, die vom Reformpapsttum selbst ausging. Seine gesamte theologische Lehre beschäftigt sich im Wesentlichen mit vier Themengebieten:
9. Juni: In der Kathedrale von Saint-Denis wird der Schrein des heiligen Dionysius geöffnet und die Reliquien werden zwei Wochen öffentlich ausgestellt, um im Streit mit dem Kloster St. Emmeran zu Regensburg zu obsiegen.