Heute möchte ich Sie wieder aufrufen, für unseren Verein Christlich-Orthodoxes Medienzentrum e. V. zu spenden.
Seit meinem Spendenaufruf vor einem Jahr hat sich vieles getan. Einige Gläubige haben auf den Aufruf reagiert und Daueraufträge für regelmäßige Spenden eingerichtet. Das ermöglichte es uns zum ersten Mal seit der Gründung, drei Helfer auf Minijobbasis zu beschäftigen. Dadurch kann der Verein endlich aktiv ausgewählte Projekte verfolgen.
Damit wir unsere Arbeit nicht nur weiter fortsetzen, sondern auch ausweiten können, möchte ich heute wieder um Ihre Spende bitten. Wie ich in meinem kürzlichen Interview zur Entwicklung der Orthodoxie in Deutschland gesagt habe, liegt die Verantwortung für die Kirche und die Mission auf uns allen, und zwar hier vor Ort. Nur durch die Beteiligung jedes einzelnen Gläubigen können wir dem Herrn und der Kirche dienen und eine Basis für uns und zukünftige Generationen schaffen.
Als es Pommern gelang, die Oberherrschaft des polnischen Herzogs Boleslaw I. wieder abzuschütteln, musste auch Reinbern Kolberg verlassen. Der Zeitpunkt ist unbekannt, aber wohl zwischen 1007 und 1013 anzusetzen. Damit endete das Bistum Kolberg wieder. Reinbern wurde von Herzog Boleslaw I. alsdann im Jahre 1013 zu einer diplomatischen Mission eingesetzt. Als Boleslaw seine namentlich nicht bekannte Tochter mit dem Großfürsten Swjatopolk, einem Sohn des Großfürsten Wladimir I. von Kiew, verheirateten wollte, begleitete Reinbern die Braut nach Kiew. Zwar wurde die Ehe geschlossen, anschließend kam es aber zu Verwicklungen: Swjatopolk geriet in Konflikt mit seinem Vater Wladimir. Daraufhin ließ Wladimir den Swjatopolk, dessen neue Ehefrau und Reinbern verhaften. Reinbern starb in dieser Gefangenschaft. Das genaue Todesjahr ist unbekannt; vermutlich starb er zwischen 1013 und 1015.