Ijob

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Orthodoxes Glaubensbuch - Das Buch Ijob

Dieses Buch zeichnet sich durch seine künstlerischen und philosophischen Werte aus. Die Hauptfigur dieses Buches ist Ijob, der nach der Überlieferung zu Zeiten der Erzväter an der Grenze zwischen Arabien und Edom lebte, in einem Gebiet, das durch seine Weisen berühmt war. Er galt als großer Gerechter, der Gott in allen Prüfungen treu blieb. Dort lebten auch seine drei Freunde.

Das Buch beginnt mit der Erzählung über die Prüfungen, die Ijob heimsuchten. Die Freunde versuchen – jeder auf seine Art – im Gespräch mit Ijob ein und denselben Gedanken zu beweisen, nämlich dass Gott keine Strafe ohne Grund schickt. Wenn Ijob leidet, so hat er gesündigt. Ijob widerspricht ihnen. Er unterstreicht, dass in dieser Welt keine Gerechtigkeit herrscht und dass in ihr oft auch Gerechte leiden.

An dieser Stelle beginnt Gott selbst mit Ijob zu sprechen. Er bemerkt, dass der Mensch das Handeln Gottes in der Welt nicht zu beurteilen vermag und von Ihm keine Verantwortung verlangen darf. Ijob gesteht ein, dass er geirrt hat. Die Erscheinung Gottes bringt seiner Seele den Frieden.

Am Schluss tadelt Gott die Freunde Ijobs für ihren leichtsinnigen Versuch, die Wege Gottes zu erklären, und belohnt Ijob.

Der Inhalt des Buches Ijob

Der Charakter und das Leben des Ijob, seine schweren Leiden, der Besuch der Freunde beim Leidenden. Ijob beklagt sich, die Freunde beschuldigen Ijob, da sie vermuten, dass sich hinter seiner äußeren Frömmigkeit heimliche Sünden verbergen. Ijob besteht auf seiner Gerechtigkeit. Er ist überzeugt, dass er durch Gott gerechtfertigt werden wird. Der Abschluss – die Rede Gottes, der sagt, dass Er auch dem Gerechten Leiden schicken kann, um seine Demut zu prüfen. Ijob bereut. Gott stellt seine Gesundheit wieder her, gibt ihm seinen Reichtum wieder und vermehrt ihn sogar.


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