Foma

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„Foma“ (Фома; russ. Namensform von „Thomas“) ist eine monatlich erscheinende kultur- und informationsanalytische religionswissenschaftliche nicht-kommerzielle Zeitschrift. Sie positioniert sich als „orthodoxe Zeitschrift für die Zweifelnden“. Ihr Hauptthema ist die Erzählung über das Christentum und seine Rolle im kulturellen und gesellschaftlichen Leben. Die Zeitschrift hat dabei nicht zum Ziel, einen bestimmten Standpunkt zu vertreten.

Autoren des Projekts sind Aktivisten und Journalisten, die mit der Orthodoxie sympathisieren und denen der Sinn und die Bedeutung der Kirchlichkeit im Leben des modernen Menschen, die Lösung internationaler und nationaler Probleme und die Entwicklung der Kultur und der Kunst am Herz liegen.

Die Zeitschrift ist kein offizielles Organ der Russischen Orthodoxen Kirche, aber „ Foma“ wurde vom Moskauer Patriarchat bewilligt. In seinen Publikationen vermeidet „Foma“ prinzipiell die Beurteilung aktueller Geschehnisse in der säkularen Politik und widmet sich eher kulturellen und gesellschaftlichen Prozessen.

„Foma“ richtet sich an alle interessierten Leser, unabhängig von Glaubensbekenntnis, der Einstellung zum Glauben und politischen Ansichten. Die Zeitschrift ist in Kreisen der russischen kulturellen, politischen und ökonomischen Elite bekannt und angesehen und wird von vielen sowohl orthodoxen als auch nicht-kirchlichen Lesern hoch geschätzt; auch Journalisten, die über das kirchliche Leben schreiben, nutzen „Foma“ oft als Informationsquelle.

Als Titel verwendet die Zeitschrift den Namen des Hl. Apostel Thomas als Urbild eines Skeptikers (wegen dessen anfänglichen Zweifels an der Auferstehung Jesu Christi).