Mark (Arndt), Erzbischof von Berlin und Deutschland

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Erzbischof Mark (Arndt) von Berlin und Deutschland

Mark (Arndt) ist Erzbischof von Berlin und ganz Deutschland. Er steht damit der ältesten orthodoxen Diözese auf deutschem Boden vor.

Leben

Seine Eminenz Erzbischof Mark (Arndt) von Berlin und Deutschland' wurde 1941 in Chemnitz geboren. Während seines Slawistikstudiums in Heidelberg konvertierte er 1964 zum russisch-orthodoxen Glauben. Nachdem er zum Dr. phil. promovierte, studierte er in Belgrad Orthodoxe Theologie und erwarb 1979 das theologische Diplom. 1975 wurde er zum Priestermönch und 1980 zum Bischof der Russisch-Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) geweiht. Zugleich führt er als Abt seit Jahrzehnten die Mönchsgemeinschaft des Klosters zum Hl. Hiob von Počaev in München. Ab 1980 war Mark Arndt Bischof von Stuttgart und Süddeutschland, 1982 erfolgte die Ernennung zum Bischof von Berlin und Deutschland. 1990 wurde er in den Rang eines Erzbischofs erhoben.

Er leitet die zur Russisch-Orthodoxen Auslandskirche gehörende Russische Orthodoxe Diözese des orthodoxen Bischofs von Berlin und Deutschland. In seine Zuständigkeit als Bischof in Deutschland fällt auch die Diözese Großbritannien, die Gemeinde in Kopenhagen und die „Russische Geistliche Mission“ in Jerusalem. Erzbischof Mark setzte sich intensiv dafür ein, dass sich die Russisch-Orthodoxe Auslandskirche mit der Russisch-Orthodoxen Kirche – Moskauer Patriarchat vereinigt. Mark war der wichtigste Verhandlungspartner auf Seiten der Auslandskirche. In der ganzen Orthodoxie wurde er spätestens durch seine Ansprache auf dem IV. Gesamtkonzil der Russischen Auslandskirche in San Francisco bekannt, in der er sich vehement für einen Zusammenschluss beider Kirchen aussprach und auch Fehler der eigenen Kirche eingestand. Sein publizistisches Organ ist die Zeitschrift "Der Bote der deutschen Diözese der Russisch Orthodoxen Kirche im Ausland".

Quelle