Kallinikos von Cernica

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Gedächtnis: 11. April

Geboren am 7. Oktober 1787 in Bukarest, trat der junge Konstantin im Alter von 20 Jahren ins Kloster Cernica ein, nachdem er die griechisch-rumänische Schule in Bukarest besucht hatte. Hier empfing bei seiner Mönchsweihe den Namen Kallinikos. Im Jahr 1808 wurde er zum Mönchsdiakon und im Jahr 1813 zum Mönchspriester geweiht. Nach einer Pilgerfahrt zum Berg Athos wurde er von der Gemeinschaft zum Abt gewählt, als er erst 30 Jahre alt war. Kallinikos führte ein sehr strenges asketisches Leben: Er fastete viel, er schlief nie auf dem Bett, sondern auf einem Stuhl, um noch eine mühevollere Aufgabe auf sich zu nehmen. Er hatte die Gabe der Hellsichtigkeit und vollbrachte viele Wundertaten. Im Jahr 1850 wurde er zum Bischof von Ramnic geweiht. Als Bischof hat er eine reiche Aktivität im pastoral-seelsorgischen als auch im kulturell-sozialen Bereich entfaltet. Fürst Alexandru Ioan Cuza sagte über ihn: „Der Bischof von Ramnic, Kallinikos, ist der wahre und heilige Mönch von Gott und es gibt keinen wie er in der ganzen Welt”. Nach 17-jährigen bischöflichen Dienst kehrte er ins Kloster zurück, wo er bis zu seinem seligen Entschlafen als einfacher Mönch lebte. Er entschlief am 11. April 1868 zum Herrn. Im Jahr 1955 wurde er vom hl. Synod der rumänisch-orthodoxen Kirche verherrlicht. Seine Reliquien können im Kloster Cernica verehrt werden.

Troparion (1. Ton)

O Gottesträger, unser Vater Kallinikos, du Lehrer der Mönche, Zierde des Wortes und Ruhm der Bischöfe, du Helfer der Bedürftigen und Wundertäter, du hast dich gezeigt als Vorbild der Heiligkeit, und jetzt freust du dich mit den Engeln im Himmel; bete zum barmherzigen Gott uns Frieden zu gewähren und das große Erbarmen.