Ingenius von Brixen

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Der Hl. Ingenius, auch Ingenuinus, Genuinus oder Jenewein († um 605 in Säben, Südtirol) war Bischof von Brixen. Sein Gedächtnis wird am 5. Februar gefeiert.

Der Hl. Ingenius gilt, nach der Überlieferung in Brixen, als der 3. Bischof von Tirol nach den hll. Cassianus und Lucanus. Zu Beginn seines Episkopates neigte er sich der Häresie zu, wurde aber von Gregor Dialogus bekehrt. Darauf wurde Bischof Ingenius ins Exil verbannt, wo er um das Jahr 600 starb. In Säben wurde er beigesetzt. Als Bischof Albuinus von Tirol um das Jahr 993 den Bischofssitz von Tirol nach Brixen verlegte, übertrug er auch die Reliquien des Hl. Ingenius, durch welche sich viele Gebetserhörungen ereignet hatten, dorthin.

Textnachweis

Dieser Text stammt aus: "Orthodoxe Heiligenleben", Vorabdruck im Internet, S.74f. Scan des Kapitels über den Hl. Ingenius von Brixen. Mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber.