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Folge 3 - Rechtfertigung und Gesetz (Galater 2:16-20)
Cornelia Hayes

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Was tritt an die Stelle der jüdischen Gesetzesfrömmigkeit ? Paulus sagt: der Glaube. Doch was bedeutet es, sich "durch Glauben zu rechtfertigen"? In der Lebenswirklichkeit jüdischer Gesetzestreue hofft man, sich durch das Einhalten der Gesetze selbst "rechtfertigen" zu können. Die christliche Lehre ist aber geprägt von der Hoffnung auf die Gnade Gottes.

Wenn Christen aber durch Glauben und Gnade gerechtfertigt werden, wie kommt es zu den vielen Regeln und Vorschriften im Leben der Kirche? In der heutigen westlichen Kultur ist der "Glaube" auf Gefühle und Gedanken reduziert worden. Doch ursprünglich umfasst dieser Begriff auch "Gehorsam" und "Treue" gegenüber den göttlichen Geboten. Der Glaube umfasst daher die gesamte Lebensweise der Kirche. Ihre Regeln und Gebote sind gleichsam therapeutische Angebote, die gefallenen Menschen heilen.

Brief des hl. Apostels Paulus an die Galater 2:16-20

16 Daß der Mensch nicht aus Gesetzeswerken gerechtfertigt wird, sondern nur durch den Glauben an Jesum Christum, auch wir haben an Christum Jesum geglaubt, auf daß wir aus Glauben an Christum gerechtfertigt würden, und nicht aus Gesetzeswerken, weil aus Gesetzeswerken kein Fleisch gerechtfertigt werden wird. 17 Wenn wir aber, indem wir in Christo gerechtfertigt zu werden suchen, auch selbst als Sünder erfunden worden sind, ist denn Christus ein Diener der Sünde? Das sei ferne! 18 Denn wenn ich das, was ich abgebrochen habe, wiederum aufbaue, so stelle ich mich selbst als Übertreter dar. 19 Denn ich bin durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, auf daß ich Gott lebe; 20 ich bin mit Christo gekreuzigt, und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt lebe im Fleische, lebe ich durch Glauben, durch den an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.

Wenn Christen aber durch Glauben und Gnade gerechtfertigt werden, wie kommt es zu den vielen Regeln und Vorschriften im Leben der Kirche? In der heutigen westlichen Kultur ist der "Glaube" auf Gefühle und Gedanken reduziert worden. Doch ursprünglich umfasst dieser Begriff auch "Gehorsam" und "Treue" gegenüber den göttlichen Geboten. Der Glaube umfasst daher die gesamte Lebensweise der Kirche. Ihre Regeln und Gebote sind gleichsam therapeutische Angebote, die gefallenen Menschen heilen.

Brief des hl. Apostels Paulus an die Galater 2:16-20

16 Daß der Mensch nicht aus Gesetzeswerken gerechtfertigt wird, sondern nur durch den Glauben an Jesum Christum, auch wir haben an Christum Jesum geglaubt, auf daß wir aus Glauben an Christum gerechtfertigt würden, und nicht aus Gesetzeswerken, weil aus Gesetzeswerken kein Fleisch gerechtfertigt werden wird. 17 Wenn wir aber, indem wir in Christo gerechtfertigt zu werden suchen, auch selbst als Sünder erfunden worden sind, ist denn Christus ein Diener der Sünde? Das sei ferne! 18 Denn wenn ich das, was ich abgebrochen habe, wiederum aufbaue, so stelle ich mich selbst als Übertreter dar. 19 Denn ich bin durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, auf daß ich Gott lebe; 20 ich bin mit Christo gekreuzigt, und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt lebe im Fleische, lebe ich durch Glauben, durch den an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat. ">
Weitere Aufnahmen aus dieser Reihe
Folge 7 - Sklaven der Gerechtigkeit (Röm 6, 18-23)
Cornelia Hayes
Brief des hl. Apostels Paulus an die Römer 6, 18-2318. Freigemacht aber von der Sünde, seid ihr Sklaven der Gerechtigkeit geworden. 19. Ich rede menschlich, wegen der Schwachheit eures Fleisches. Denn gleichwie ihr eure Glieder dargestellt habt zur Sklaverei der Unreinigkeit und der Gesetzlosigkeit zur Gesetzlosigkeit, also stellet jetzt eure Glieder dar zur Sklaverei der Gerechtigkeit zur Heiligkeit. 20. Denn als ihr Sklaven der Sünde waret, da waret ihr Freie von der Gerechtigkeit. 21. Welche Frucht hattet ihr denn damals von den Dingen, deren ihr euch jetzt schämet? Denn das Ende derselben ist der Tod. 22. Jetzt aber, von der Sünde freigemacht und Gottes Sklaven geworden, habt ihr eure Frucht zur Heiligkeit, als das Ende aber ewiges Leben. 23. Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christo Jesu, unserem Herrn.
Folge 6 - Sich der Trübsale rühmen (Röm 5, 1-10)
Cornelia Hayes

Cornelia Hayes spricht über den Römberbrief, Kapitel 5: Apostel Paulus thematisiert die Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes. Diese Hoffnung bestärkt uns zunächst darin, die Sünde abzulegen, so dass wir in Frieden mit Gott leben können. Darüber hinaus aber werden wir ermutigt, uns über Trübsale zu freuen und sie mit Geduld auszuhalten.

"Warum geht es mir so schlecht?" - auf solche Fragen können wir oft nicht antworten. Der heilige Johannes Chrysostomos hilft uns aber damit umzugehen. Im Leiden müssen wir mit Geduld ausharren. Das allein stärkt uns in der Hoffnung. Diese Hoffnung auf die Liebe Gottes nicht ein Gemütszustand, sondern ein sicherer und erfahrbarer Zukunftshorizont: Wenn uns Gott bereits als Sündern die Taufe und sein Leben geschenkt hat, wie viel mehr wird er uns stärken, wenn wir bereit sind, auch Beleidigungen, Einsamkeit und Ungerechtigkeit aus seiner Hand annehmen.

Die Lesung des Römerbriefes am dritten Sonntag nach Pfingsten erinnert uns daran, dass Gott und durch dick und dünn die Treue halten wird.

Brief des hl. Apostels Paulus an die Römer 5, 1-10

1. Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus, 2. durch welchen wir mittelst des Glaubens auch Zugang haben zu dieser Gnade, in welcher wir stehen, und rühmen uns in der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes. 3. Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch der Trübsale, da wir wissen, daß die Trübsal Ausharren bewirkt, 4. das Ausharren aber Erfahrung, die Erfahrung aber Hoffnung; die Hoffnung aber beschämt nicht, 5. denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, welcher uns gegeben worden ist. 6. Denn Christus ist, da wir noch kraftlos waren, zur bestimmten Zeit für Gottlose gestorben. 7. Denn kaum wird jemand für einen Gerechten sterben; denn für den Gütigen möchte vielleicht jemand zu sterben wagen. 8. Gott aber erweist seine Liebe gegen uns darin, daß Christus, da wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist. 9. Vielmehr nun, da wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt sind, werden wir durch ihn gerettet werden vom Zorn. 10. Denn wenn wir, da wir Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, viel mehr werden wir, da wir versöhnt sind, durch sein Leben gerettet werden.
Folge 5 - Wir im Gericht (Röm 2, 10-16)
Cornelia Hayes
Brief des hl. Apostels Paulus an die Römer 2, 10-1610. Herrlichkeit aber und Ehre und Frieden jedem, der das Gute wirkt, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen; 11. denn es ist kein Ansehen der Person bei Gott. 12. Denn so viele ohne Gesetz gesündigt haben, werden auch ohne Gesetz verloren gehen; und so viele unter Gesetz gesündigt haben, werden durch Gesetz gerichtet werden, 13. (denn nicht die Hörer des Gesetzes sind gerecht vor Gott, sondern die Täter des Gesetzes werden gerechtfertigt werden. 14. Denn wenn Nationen, die kein Gesetz haben, von Natur die Dinge des Gesetzes ausüben, so sind diese, die kein Gesetz haben, sich selbst ein Gesetz, 15. welche das Werk des Gesetzes geschrieben zeigen in ihren Herzen, indem ihr Gewissen mitzeugt und ihre Gedanken sich untereinander anklagen oder auch entschuldigen) 16. an dem Tage, da Gott das Verborgene der Menschen richten wird, nach meinem Evangelium, durch Jesum Christum.
Folge 4 - Der Welt gekreuzigt sein (Galater 6:11-18)
Cornelia Hayes
Brief des hl. Apostels Paulus an die Galater, 6:11-1811 Sehet, welch einen langen Brief ich euch geschrieben habe mit eigener Hand! 12 So viele im Fleische wohl angesehen sein wollen, die nötigen euch, beschnitten zu werden, nur auf daß sie nicht um des Kreuzes Christi willen verfolgt werden. 13 Denn auch sie, die beschnitten sind, beobachten selbst das Gesetz nicht, sondern sie wollen, daß ihr beschnitten werdet, auf daß sie sich eures Fleisches rühmen. 14 Von mir aber sei es ferne, mich zu rühmen, als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch welchen mir die Welt gekreuzigt ist, und ich der Welt. 15 Denn weder Beschneidung noch Vorhaut ist etwas, sondern eine neue Schöpfung. 16 Und so viele nach dieser Richtschnur wandeln werden, Friede über sie und Barmherzigkeit, und über den Israel Gottes! 17 Hinfort mache mir keiner Mühe, denn ich trage die Malzeichen des Herrn Jesus an meinem Leibe. 18 Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit eurem Geiste, Brüder! Amen.
Folge 2 - Autorität (Galater 1:11-19)
Cornelia Hayes

Paulus spielt bei der Verkündigung des Evangeliums eine zentrale Rolle. Seine Autorität gründet in der direkten Selbst-Offenbarung Christi. Er versteht als erster, dass Christus alle jüdischen Gesetzte und Bräuche ausser Kraft gesetzt hat. Somit wird die Erlösung in Christus gleichermaßen für Juden und Heiden zugänglich.

Paulus' Autorität in der Verkündigung kann sich nicht auf ein früheres Zusammenleben mit Jesus als Jünger berufen. Auch gehört er nicht zur "Institution" der Jerusalemer Kirche. Er wurde von Christus persönlich unterwiesen. Eine solche Unterweisung gilt auch für uns als höchstes Ziel. Aber um eine Offenbarung der Glaubenswarheiten aufnehmen zu können, muss das Herz hierfür empfänglich sein. Nur die persönliche Erfahrung von Kreuz und Auferstehung Christi versetzt uns in die Lage, diese Wahreiten richtig zu erfassen.

Brief des hl. Apostels Paulus an die Galater, 1:11-19

11 Ich tue euch aber kund, Brüder, daß das Evangelium, welches von mir verkündigt worden, nicht nach dem Menschen ist. 12 Denn ich habe es weder von einem Menschen empfangen, noch erlernt, sondern durch Offenbarung Jesu Christi. 13 Denn ihr habt von meinem ehemaligen Wandel in dem Judentum gehört, daß ich die Versammlung Gottes über die Maßen verfolgte und sie zerstörte, 14 und in dem Judentum zunahm über viele Altersgenossen in meinem Geschlecht, indem ich übermäßig ein Eiferer für meine väterlichen Überlieferungen war. 15 Als es aber Gott, der mich von meiner Mutter Leibe an abgesondert und durch seine Gnade berufen hat, wohlgefiel, 16 seinen Sohn in mir zu offenbaren, auf daß ich ihn unter den Nationen verkündigte, ging ich alsbald nicht mit Fleisch und Blut zu Rate 17 und ging auch nicht hinauf nach Jerusalem zu denen, die vor mir Apostel waren, sondern ich ging fort nach Arabien und kehrte wiederum nach Damaskus zurück. 18 Darauf, nach drei Jahren, ging ich nach Jerusalem hinauf, um Kephas kennen zu lernen, und blieb fünfzehn Tage bei ihm. 19 Ich sah aber keinen anderen der Apostel, außer Jakobus, den Bruder des Herrn.
Folge 1 - Einleitung - Die Apostelbriefe
Cornelia Hayes

Cornelia Hayes eröffnet die zweite Gesprächsreihe im Orthpedia Multimedia Channel. Die Apostelbriefe sind ein wichtiger Bestandteil der Bibel, den leider nicht alle Gläubigen kennen und verstehen. Diese Gespräche sollen helfen, das Geschrieben besser zu verstehen und die historischen Hintergründe zu erfahren. Aber nicht zuletzt sollen uns diese Gespräche in Erinnerung rufen, was apostolischen Worte für uns heute bedeuten.

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