Offenbarung

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Orthodoxes Glaubensbuch - Die Offenbarung des heiligen Johannes des Theologen

Dies ist das letzte Buch der Bibel, auf Griechisch heißt es “Apokalypse”, was mit “Offenbarung” übersetzt wird. Auch die Offenbarungen, die den Propheten des Alten Testaments gegeben wurden, eröffneten die Geheimnisse der Zukunft. Apokalyptische Themen findet man in den Büchern der Propheten Ezechiel und Sacharja und besonders im Buch des Propheten Daniel. In das Neue Testament wurde nur die Apokalypse aufgenommen, obwohl viele über ihre eigenen wahren oder falschen Offenbarungen schrieben, besonders in frühchristlicher Zeit.

Der Apostel und Evangelist Johannes der Theologe, der auf die Insel Patmos verbannt und von seiner Gemeinde in Ephesus getrennt war, schreibt ihr über seine ihm von Gott geschenkten Visionen. In der Apokalypse, die um das Jahr 95 geschrieben wurde, erzählt der Apostel über die Zukunft der Kirche Christi, über das Ende der Welt und die vorausgehenden Ereignisse. Er stellt in geheimnisvollen Symbolen den Kampf des Guten mit dem Bösen dar, der mit dem Sieg über den Antichrist und seine Diener enden wird, weiterhin die Verwandlung des Himmels und der Erde und den ewigen Triumph der Treuen im Herrn.

Man kann die Offenbarung Johannes des Theologen in drei Teile einteilen.

Im ersten Teil erzählt der Apostel über die Vision des Herrn in Seiner Herrlichkeit und über Seine Aufträge an die Kirchen. Im zweiten Teil wird das künftige Unheil dargestellt. Im dritten Teil wird vom Sieg des Guten über das Böse, des Lammes über das Tier und den Drachen und Gottes über den Satan, über das Jüngste Gericht, über die Herrlichkeit des neuen Himmels und der neuen Erde, über die Stadt Gottes und die Seligkeit der Gerechten gesprochen.


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