Lehrstuhl für Orthodoxe Theologie in Münster

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Der Lehrstuhl für Orthodoxe Theologie in Münster wurde 1979 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster gegründet. Inhaber des Lehrstuhls war von der Gründung bis zu seiner Emeritierung 1999 Prof. Dr. Dr. Anastasios Kallis. 2005 wurde der Lehrstuhl wieder durch Prof. Dr. Assaad Elias Kattan besetzt und an das Centrum für Religionsbezogene Studien angegliedert.
Der Lehrstuhl ist neben der Orthodoxen Theologischen Fakultät in München der einzige Ort im deutschsprachigen Raum, an dem Orthodoxe Theologie studiert werden kann. Im Rahmen des Studiengangs Orthodoxe Religionslehre werden seit 2009 Lehrerinnen und Lehrer für den orthodoxen Religionsunterricht ausgebildet. Hinzu kommt ein Promotionsprogramm im Fach Orthodoxe Theologie. Mittelfristig ist auch die Einführung eines Masterstudiengangs für orthodoxe Theologie geplant.
Ein Schwerpunkt des Lehrstuhls ist dabei die Ökumene und interreligiöse Forschung:[1] Innerhalb verschiedener Projekte, Kooperationen und Partnerschaften mit anderen orthodoxen sowie nichtorthodoxen Institutionen sollen die Ergebnisse der Arbeit verbreitet und in der Gesellschaft etabliert werden.

CRS

Das Centrum für Religionsbezogene Studien, dem der Lehrstuhl für Orthodoxe Theologie angegliedert ist, ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung zur Entwicklung, Koordination und Betrieb religionsbezogener Forschung an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.[2] Das Centrum bietet den Rahmen für interdisziplinäre religionsbezogene Studien vornehmlich in den Bereichen Islam, orthodoxes Christentum, Judentum sowie für religionswissenschaftliche Studien. Es entwickelt und betreut die Studiengänge zum Erwerb der Staatsprüfungen zur Erteilung von Islamunterricht und orthodoxer Religionslehre an öffentlichen Schulen sowie die Studiengänge Islamische Theologie (BA, 2FBA, MA).

Weblinks

  • Vgl. auch zum Folgenden: Lehrstuhl für Orthodoxe Theologie Münster Profil des Faches Orthodoxe Theologie'
  • Vgl. auch zum Folgenden Internetauftritt des Centrums für religionsbezogene Studien