Lästerung gegen den Heiligen Geist

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Heiland der Pantokrator

Die Lästerung gegen den Heiligen Geist ist eine nachhaltige und bewusste Zurückweisung der heilsamen und rettenden Gnade Gottes, obwohl deren Wirkung für den Zurückweisenden offensichtlich ist.

Jesus sagte dies, nachdem er von den Pharisäern beschuldigt worden war, er treibe die Dämonen durch die Kraft des Dämonenfürsten heraus (Mt 12,31).

Zu den wichtigsten patristischen Auslegungen der Lästerung zählen die Ausführungen der Hll. Hierarchen und Erleuchter Athanasios dem Großen, Basilios dem Großen, Johannes Chrysostomos, der Hll. Mönche Isidor von Pelusium, Simeon dem Neuen Theologen und Theophylact von Ohrid.

Laut den Auslegungen des Isidor von Pelusium und Basilios dem Großen ist die Lästerung gegen den Heiligen Geist eine Zuschreibung der Wirkung des Geistes Gottes an den Dämonenfürst.

Johannes Chrysostomos war der Meinung, dass die Lästerung gegen den Heiligen Geist die Zurückweisung der offensichtlichen Wahrheit durch einen Menschen sei.

Nach Ansicht von Athanasios dem Großen ist die Lästerung gegen den Heiligen Geist der Atheismus, der Unglaube und die Verbreitung von häretischen Lehren.