Hohes Lied Salomos

Aus Orthpedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Orthodoxes Glaubensbuch - Das Hohe Lied Salomos

Das Lied der Lieder, d. h. das Hohe Lied, besteht aus einzelnen Teilen in Gedichtform. Darin wird in Begleitung eines Chores das Gefühl der Liebe besungen, das zwischen dem König und einer Hirtin entstanden ist. Der Verfasser dieses Buches ist der König Salomo. Das Hohelied wird bei den Juden zum Paschafest gelesen. Die christlichen Ausleger erklären dieses Buch als eine symbolische Darstellung der Liebe Christi zur Kirche, die der Liebe des Bräutigams zur Braut gleicht. In der Beziehung der Hirtin zum König sehen die Gläubigen die innere Erfahrung, dass in unserer Sehnsucht nach dem himmlischen Bräutigam Christus Er uns bisweilen entschwindet, und wir dann aber wieder Seine Nähe spüren.

Wie jedes poetische Bild kann das Hohelied uns nur helfen, der Wahrheit näher zu kommen. Wenn wir dieses Buch lesen, nähern wir uns nur in einem gewissen Grad dem Verständnis der Liebe Christi zur Kirche und zu allen, die an Ihn glauben.

Der Inhalt des Hohen Liedes

Das erste Treffen der Hirtin Schulammit mit dem König

Die Erzählung Schulammits über ihre Leidenschaft zum Geliebten

Der feierliche Empfang der Braut und die Hochzeit

Schulammit hat Sehnsucht nach der Heimat

Der Triumph der reinen ehelichen Liebe.


Orthodoxes Glaubensbuch

Vorheriges Kapitel ( Das Buch des Predigers )

Inhaltsverzeichnis & Copyright

Nächstes Kapitel ( Das Buch der Weisheit Salomos )