Hl. Sarmannina

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Die Hl. Sarmannina war eine frühe Christin aus Regensburg dem damaligen Castra regina, welches Militärlager am Regenfluß bedeutet, die gewürdigt wurde bei den dortigen Märtyrergräbern, welche nicht mehr erhalten sind, ihre letzte Ruhestätte zu finden. Ihr Gedenktag ist der 1. November.

Das einzige Zeugnis von ihrem Dasein ist ein alter römischer Kalkgrabstein mit der Aufschrift: IN BEATUM MEMORIAM SARMANNINAE QUIESCENTI IN PACE MARTYRIBUS SOCIETAE - “Zum seligen Gedächtnis der Sarmannina, die im Frieden ruht, den Märyrern beigesellt.” Er wurde erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entdeckt und gilt als älteste christliche Inschrift Bayerns.

Der Heilige Bischof Rupertus von Salzburg baute auf dem, vom Volksmund überlieferten, Marterberg, wo später der Grabdeckel der Hl. Sarmannina entdeckt wurde, die erste Kirche, nach der Verwüstung durch die Völkerwanderung, zu Ehren des Hl. Großmärtyrers Georgi. Später wurde dieselbe Kirche zu Ehren des geistlichen Märtyrers Emmeram, des ersten Bischofs von Regensburg, umbenannt, wo sich bis heute dessen Reliquien und auch der Grabdeckel der Hl. Sarmannina befinden.

Textnachweis

Dieser Text stammt aus: "Orthodoxe Heiligenleben", Vorabdruck im Internet, S.19. Scan des Kapitels über die Hl. Sarmannina. Mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber.