Gottesmutterikone von Igriza

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oder "Igrizkaja"

Historischer Hintergrund:
Die heilige Ikone der Gottesmutter mit dem Namen “Igrizkaja” erschien im Jahr 1624 im Ort Igriza am Fluss Pesochna nicht weit von der Stadt Kostroma. Örtliche Bauern fanden die Ikone in einer alten, halbverfallenen Kirche, welche im Verlauf von 50 Jahren nach einer tödlichen Seuche völlig in Vergessenheit geraten war.

Die Ikone stand auf dem Altar und leuchtete in hellen Farben, als ob sie neu gemalt worden wäre. Nach dem ersten Molieben (= kurzes Gebet), welches vor dieser heiligen Ikone dargebracht worden war, erhielt der blinde Sohn Emilian eines Boyars (= Edelmannes) seine Sehkraft zurück.

Danach entschlossen sich vier fromme Christen, in der Nähe der beschädigten Kirche zu bleiben und legten die Mönchsgelübde ab. Am Ort der Erscheinung der Ikone der Gottesmutter wurde später eine neue Kirche gebaut und es entwickelte sich eine Mönchsgemeinschaft.
Quelltext in englischer Sprache: www.antiochian.org/node/19117
Feiertage dieser Ikone: 28. Juli nach dem alten Stil

Geographischer Hintergrund: de.wikipedia.org/wiki/Kostroma