Gottesmutterikone von Grebnja

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Ik d GM Grebenskaja 2.jpg
oder "Grebnevskaya" oder "von Grebenskaja"

Historischer Hintergrund

Die Grebnja-Ikone der Gottesmutter wurde durch Wunder verherrlicht und befand sich in der Stadt Grebnja (am Fluss Chira, der in den Don mündet). Sie wurde dem großen Prinzen Demetrius vom Don anlässlich seiner Rückkehr von der Schlacht von Kulikovo im Jahre 1380 von den Einwohnern der Stadt überreicht.

Im Jahr 1471 baute der große Prinz Ivan III. nach einer erfolgreichen Schlacht gegen Novgorod die Kirche der Entschlafung in Moskau (in Lubyanka) und stellte in ihr die Grebnja-Ikone der Gottesmutter auf, welche er im Zuge der Schlacht mit sich genommen hatte. Er verschönerte die Ikone mit einem silbernen Riza (=Abdeckung), welcher mit kostbaren Steinen besetzt war, und gab den Auftrag, es möge ein Akathist (= Lobpreis, Hymnus) zu Ehren der Ikone verfasst werden.

Als die Kirche im Jahr 1617 brannte, wurde die Ikone auf wundersame Weise verschont.

Ikonen-Typ:

Die Ikone, eine umgekehrte (spiegelverkehrte) Darstellung der Iveron-Ikone, ist gekennzeichnet durch die getrennten Falten auf dem Omophorion (= Schulterumhang) der Jungfrau und die typische Stellung der Beine des Jesuskindes.

Feiertage dieser Ikone: 28. Juli nach dem alten Stil

Quelltext in englischer Sprache: Icon "Grebensk": www.oca.org/FStheotokos.asp