Gemeinde des Hl. Georgios des Großmärtyrers (Wiesbaden, Deutschland)

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Innenansicht der Kirche des Hl. Georgios des Trophäenträgers in Wiesbaden
Besuch seiner Emminenz Metropolit von Thessaloniki Anthimos
Das alljährliche Gemeindefest zu Ehren des Hl. Georgios

Informationen

Zu Ehren Hl. Georgios des Trophäenträgers
Zugehörigkeit Griechisch-Orthodoxe Metropolie von Deutschland
Vorsteher Keine Angabe
Kleriker Erzpriester Dipl.Theol. Georgios Papassalouros
Gottesdienst Altgriechisch (95%), Deutsch (5%)
Choral Altgriechisch
Adresse / Stadt Rheingaustraße 170b<br\>65203 Wiesbaden
Webseite http://www.heiliger-georgios-wiesbaden.de/


Geschichte

Die Gemeinde wurde in den sechziger Jahren gegründet. Sie gehört zur Griechisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland und Exarchat von Zentraleuropa (Metropolit von Deutschland: Seine Eminenz Augoustinos in Bonn).

Die Hellenen (wie sich die Griechen selbst nennen), brachten ihren glühenden Glauben (Vertrauen) an Gott und das geistliche Reichtum ihrer griechisch-orthodoxen Kultur mit in die Fremde. Eine ihrer ersten Bemühungen war es eine Kirchengemeinde aufzubauen um die Koinonia (Gemeinschaft) mit Gott und ihren Brüdern zu erleben und gemeinsam die Liturgie, die Quelle des Lebens und der Freude, zu feiern.

Seit 1975 ist Erzpriester Georgios Papassalouros in der Gemeinde, die sich bis Koblenz, Limburg und Rüsselsheim erstreckt, tätig. Er hat auf dem Berg Athos viele Jahre lang die "gebetete Theologie" und die urchristlich-klösterliche Lebensweise erfahren. Nach seinem Studium an der Universität Athen bekam er das Diplom der theologischen Fakultät.

Der erste Anbetungsort der Gemeinde war die Evangelische Oranier-Gedächtnis Kirche (1968) und kurz danach das Erdgeschoß der Luther Kirche in Wiesbaden, das wegen seiner Einrichtung und der Wärme des Kerzenlichtes einer urchristlichen Katakombe ähnlich war.

Wie Luther seine Liebe für die Hellenen in seiner Namensänderung (von Ludher zu Luther, Elutherius = der Befreite) ausdrückte, so hat auch die evangelische Schwesterkirche ihre freigiebige christliche Liebe für die griechische Gemeinde durch ihre 25jährige uneigennützige Gastfreundschaft gezeigt. Der erste Markstein in der Geschichte der Gemeinde war die Ankunft der grossen wundertätigen Ikone der Maria Tricheroussa (die Dreihändige) im Jahr 1994, die auf dem Berg Athos mit Askese und Gebet von Eremiten nach dem gleichnamigen Original vom serbischen Athos-Kloster Chilandar, gemalt wurde.

Ein Jahr danach, konnte die orthodoxe Gemeinde mit der Gnade Gottes durch die Vermittlungen der Gottesgebährerin, ein altes Gebäude am Rhein in Wiesbaden-Biebrich, genau da wo die meisten Griechen leben und arbeiten, erwerben. Dieses Gebäude, das früher als Turnhalle, Kino und Restaurant diente, wurde in nur einem Jahr, und mit der persönlichen Mühe und den Spenden aller Mitglieder der Gemeinde, zu einer wunderschönen christlichen Kirche umgestaltet.

Die Gemeinde hat den großen Segen die Reliquien von zehn wohlbekannten Heiligen und ein Stück des lebenspendenden Kreuzes Christi zu besitzen.

Die Gemeinde "Hl.Georgios Wiesbaden-Mainz" bildet heute einen Ort, wo jeder unabhängig von seiner nationalen und ideologischen Identität Heilung und Heiligung finden kann. Sie bemüht sich mit Gebet und Bescheidenheit unter dem Obdach des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel, ein tatkräftiges Zeugnis der Liebe und der Freiheit, ein "Leuchtturm" der Auferstehung Christi und der Hoffnung am Ufer des Rhein zu sein.


Programm

  • Sonntag: Göttliche Liturgie (8:00-11:00). Anschließend bietet die Diakonie Kaffee und traditionellen griechischen Kuchen an.
  • Mittwoch: Bittgottesdienst an die Gottesgebärerin Maria (18:00-19:30) und anschließend Beichte. Am ersten Mittwoch jeden Monats findet in der Kirche das Sakrament der Ölsalbung statt.
  • Freitag: Bittgottesdienst an den Heiligen Großmärtyrer Georgios (18:00-19:30) und anschließend Beichte. Anschließend findet eine Gesprächsrunde (nicht nur) für Jugendliche unter der Leitung von Erzpriester Georgios Papassalouros statt.
  • Samstag: Vesper (18:00-18:45).


Quellen