Dositheos (Notaras), Patriarch

Aus Orthpedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Patriarch Dositheos (Notaras) leitete die Kirche von Jerusalem in den Jahren von 1669 bis 1707. Er stammte aus Arachova (Peloponnes) und wurde seinen frommen Eltern Nikolas und Anna am 31. März 1641 geboren. Sein Taufpate war der damalige Metropolit von Korinth, Gregorios Galanos, der ihm beistand, ihn während der Dauer seines Studiums unterstützte und ihn später ordinierte. Im Jahre 1666 wurde er zum Metropoliten von Caesarea geweiht. 1669 wurde er im Alter von 28 Jahren der Nachfolger des Patriarchen Nektarios von Jerusalem, als dieser sich zurückzog.

Sein vielfältiges und mühevolles Werk für das Patriarchat und die Bewahrung seines Griechentums war erfolgreich. Er reorganisierte die Bruderschaft vom Heiligsten Grab, bereiste das gesamte Gebiet des damaligen Ottomanischen Reiches, vor allem den Balkan, wo ein reiches griechisches Kulturerbe bestand. Er gründete Schulen, vor allem in Rumänien und Palästina. Er ließ in den zur damaligen Zeit noch seltenen Druckereien Bücher drucken zum Gebrauch für die unterjochten Orthodoxen, und um Bekehrungsversuche durch Lateiner und Protestanten abzuwehren. Er gründete ein vom Heiligsten-Grab-Kloster abhängiges Kloster in Konstantinopel und bereicherte es mit seltenen Schriften. Er durchreiste die gesamte orthodoxe Welt bis ans Ende Russlands, sammelte Geld, nahm Schenkungen entgegen, insbesondere von den griechischen Herrschern der Donauländer. Dies gab ihm die Möglichkeit, die riesigen Schulden, die das Heiligste Grab belasteten, zu tilgen.

All dies gelang ihm trotz der häufigen Versuche der Heterodoxen, die Pilgerstätten für sich zu beanspruchen und die griechisch-orthodoxen Wächter zu verdrängen. Oftmals geriet er selbst in Lebensgefahr bei der Abwehr solcher Angriffe, da er, wenn es notwendig war, jede andere Tätigkeit verließ. So gelang es ihm, die beeindruckende Zahl von 140 Verordnungen des Sultans zu sammeln, in welchen die Pilgerstätten als Besitz der griechisch-orthodoxen Bruderschaft vom Heiligsten Grab immer wieder bestätigt wurden gegen die Angriffe der Katholiken und deren Führer, wie gegen den französischen Gesandten Castagnѐres de Chateauneuf oder den Grafen Charles de Noitel, welch letzterer uns hier besonders interessieren wird. Der Graf hatte schon zuvor die orthodoxe Kirche in Jerusalem beschäftigt, als er nach der Synode von 1672 und dem abschlägigen Urteil über ein angeblich kalvinistisches Bekenntnis von Kyrill Lukaris (1) die Meinung des Patriarchats über die Transsubstantiation in der Heiligen Eucharistie erkunden wollte. Er behauptete, freilich einseitig, dass die Jerusalemer Kirche sich latinisiert habe, da sie die Ansichten der Protestanten verworfen habe. Im Prolog der Akten der Synode antworteten die Väter: „Die Anschauung der Ostkirche basiert auf nichts anderem als auf dem Göttlichen Wort, das wir rechtgläubig annehmen und das von den Heiligen Vätern ehrfürchtig ausgelegt wurde und auf der von den Aposteln durch das Wort überlieferten Tradition, die von unseren Vätern von Anfang an bewahrt wurde."

Die antigriechische Tätigkeit des Grafen setzte sich fort, als er 1673 von der Ottomanischen Regierung offiziell die Übergabe der Pilgerstätten des Heiligen Landes an die Papisten einforderte. Der Große Wesir Achmet Pascha Kioprulis lehnte mit Hilfe des großen Übersetzers Panajotis Nikousios dieses Gesuch ab, und, damit die Orthodoxen Zeit gewännen, ihre Politik zum Thema zu organisieren, erneuerte er einfach den französisch-türkischen Vertrag von 1604. Natürlich war der intrigante Graf dadurch nicht eingeschüchtert, sondern bereitete eine offizielle Reise nach Jerusalem vor, bei der er selbst der Chef der diplomatischen Gesandtschaft war. Auf dieser Reise wurde er begleitet von Antoine Galland (Orientalist), Jacques Carrey und Robert Faidherbe (Künstler), von dem Jesuiten Sauger und von dem Gelehrten Cornello Magni; sie bildeten eine sehr zweifelhafte Gesellschaft, da sie sich dem von den Gesetzen verbotenen Schmuggel mit Antiquitäten widmeten. Und wenn dem Grafen Charles de Noitel auch sein anfängliches Ziel, nämlich der Raub der Pilgerstätten nicht geglückt war, so hatte er es doch geschafft, die Museen und Bibliotheken von Frankreich mit der Beute dieser Reise, den gestohlenen archäologischen Schätzen nämlich, zu bereichern.

Die Papisten in Jerusalem freuten sich sehr, als sie von dem Kommen des Besuchers mit dem volltönenden Namen hörten, der unter dem Schutz des französischen Herrschers Ludwig XIV. stand. Um ihn offiziell zu empfangen und zudem den Weg für ihre Ansprüche zu ebnen, beschlossen sie, in Anbetracht des sich nähernden Palmsonntags im Jahre 1674 den Baldachin des Heiligsten Grabes zu schmücken. Die griechischen Brüder vom Heiligsten Grab erkannten, dass das ein Trick war, um die Pilgerstätte von der orthodoxen Jurisdiktion loszulösen, und sie verweigerten dem Unternehmen die Zustimmung. Sie schlugen stattdessen vor, selbst den Baldachin zu schmücken. Da wurden die Katholiken gewalttätig gegen die Brüder und griffen sie an. Ein Mönch, Klement, wurde von einem Spanier mit einem Stein auf den Kopf erschlagen, dies geschah am 3. März. Einen anderen Mönch aus Makedonien, Makarios, ließen sie halbtot liegen, ebenso wie den Sakristan Zacharias. Die Richter der Stadt (ebenso wie die westlichen Historiker) versuchten, die Sache mit der Rechtfertigung zuzudecken, dass man nicht herausfinden konnte, wer der Urheber des Zwischenfalls war. Für den Mord an Klement und die tödlichen Wunden von Makarios und von Zacharias gab es keine Rechtsprechung.

Danach schritten der Graf Charles de Noitel und sein Gefolge, bestärkt im Geiste ihrer Straflosigkeit, zu neuen Provokationen. Sie drangen in ein griechisches Kloster ein, griffen die Väter an und zerrissen ihnen die Gewänder. Dann schrieb de Noitel als Augenzeuge des Geschehens dem Altvater und Ex-Patriarchen Nektarios einen einschüchternden Brief, der diesen veranlasste, Jerusalem zu verlassen und sich nach Ägypten zurückzuziehen. Ein weiterer Anschlag des Diplomaten, der die Kirche in Bethlehem zum Ziel hatte, scheiterte. Der schlaue Franke hatte den Plan, die Kirche in einem Überraschungscoup einzunehmen. Aber Abt Kyrill (2) war informiert worden und benachrichtigte die Orthodoxen von Bethlehem. Diese kamen zur Kirche, füllten sie und harrten in ihr aus, bis die Gefahr vorüber war.

Der nächste räuberische Anschlag des de Noitel betraf die Säule , an der unser Herr gegeißelt worden war. In aller Heimlichkeit planten die Lateiner ihren Überfall für die Nacht des Großen Dienstag (Kardienstag), wenn sich die Orthodoxen am Jordanfluss befinden. Sie versteckten sich in der Kapelle der Dornenkrone. Ihre Gegenwart wurde aber von den Vätern des Heiligsten Grabes bemerkt. Sie informierten die Autoritäten, die sofort eingriffen; und so schlug auch dieser Plan der Häretiker fehl.

Da die Franken ihr Ziel, so viele Pilgerstätten wie möglich einzunehmen, nicht erreichen konnten, zogen sie nach Konstantinopel, um die Stadt unter ihre Herrschaft zu bringen. Zu dieser Zeit war der Patriarch Dositheos in Belgrad. Kaum war er über die Lage informiert, schrieb er einen Brief an den Abgeordneten des Großwesirs, Kara Mustafa, mit dem entsprechenden Bakschisch (500 Goldflorin), um ihn für den Rechtsanspruch der Griechisch-Orthodoxen gewogen zu stimmen.

Dann begab er sich über Serres, Meleniko, Philipopolis und Adrianopolis nach Konstantinopel. Er kam dort im November 1674 an, kehrte aber wieder nach Adrianopolis zurück, weil sich Sultan Mohammed IV. mit dem Großwesir Achmed Kioprulis hier aufhielt. Die Gerichtsverhandlung wurde auf den 5. Februar 1675 festgelegt. Eine Menge von Gläubigen hatte sich zur Unterstützung des kämpferischen Patriarchen versammelt. Unter ihnen befanden sich auch Philotheos und Konstantinos Trapezountios. (3)

Die fränkischen Prinzen eilten zu den Katholiken, um sie mit dem Prestige ihres Adels zu unterstützen. Sie versammelten sich im linken Seitenflügel des Saales, während die Griechen sich im rechten Seitenflügel sammelten. In seiner Anklage verwendete Patriarch Dositheos sowohl die türkische als auch die arabische Sprache, da er beide beherrschte und fehlerfrei sprach. Er erinnerte den Großwesir an den Beschluss, der 637 zwischen Omar und dem damaligen Patriarchen Sophronios während der Verhandlungen um die Übergabe von Konstantinopel an die Araber gefasst worden war. (4) Durch diese Verordnung wurde den Griechen die Kontrolle über die Heiligen Stätten beibehalten. Er erinnerte in seiner Ausführung der historischen Daten daran, dass Saladin, als er die Kreuzritter aus dem Heiligen Land vertrieben hatte, den bis dahin geltenden Vertrag weiterhin respektierte. Dasselbe habe auch der Sultan Selim getan. Auf die Gegenwart übergehend betonte er die kriminellen Anschläge der Westlichen, die Ermordung von Vater Klemens und die tödlichen Verletzungen der Väter Makarios und Zacharios und verwies auf die zahlreichen Raubzüge, die die Gegner unternommen hatten, um die Heiligen Stätten unter ihre Kontrolle zu bringen und die Empörung, die sie in der Heiligen Stadt hervorgerufen hatten. Am Ende seiner Rede stellte er vier Gesuche an den Großwesir: 1. Die Erhaltung des Heiligsten Grabes im Besitz des griechisch-orthodoxen Patriarchen von Jerusalem; 2. die rechtmäßige und ungehinderte Ausübung der Mysterien durch die Bruderschaft vom Heiligsten Grab als Besitzer; 3. die Erlaubnis für alle Völker, die Heiligtümer zu verehren und 4. die Beendigung der Anschläge durch die Heterodoxen.

Die Antwort des Großwesirs war typisch juristisch: er verlangte neuere Dokumente der ottomanischen Sultane und übersprang die älteren Dokumente und Verordnungen. Leider war das Dekret von Sultan Selim in Jerusalem. Dositheos standen die Erlasse von Suleiman und von Murat IV. zur Verfügung, in denen die Pilgerorte dem Patriarchen Theophanis zugesichert worden waren. Insbesondere bildete der Erlass von Murat IV. die Basis für die Unterstützung des griechisch-orthodoxen Rechtsanspruchs. Die Lateiner versuchten, gemäß in ihrer Lieblingsgewohnheit, gefälschte Dokumente zu präsentieren (5), den Erlass herabzusetzen, indem sie Stellen der Interpretation dieses Erlasses von Großwesir Pascha Bairam unter Sultan Murat in Zweifel zogen. Da gebrauchte Dositheos, mit Erleuchtung Gottes, seine Kenntnisse in Türkisch und Arabisch, um die falsche Interpretation der Westlichen zu beweisen und zog die Korrektheit ihrer böswilligen Interpretation direkt in Zweifel, da sie weder die eine noch die andere Sprache beherrschten. Zugleich klagte er sie der Bestechung an, was den Zorn des Großwesirs hervorrief, der das Jik ausrief, was das Ende der Sitzung bedeutete. So wurden die Lateiner beschämt entlassen.

Dositheos aber kannte die Boshaftigkeit der Franken und fürchtete Vergeltung. In der Tat war De Noitel nicht eingeschüchtert, sondern reichte mit der Unterstützung des österreichischen und des englischen Botschafters am Palast ein Protestschreiben ein, das unverschämteste Drohungen enthielt. Dositheos antwortete hierauf mit der Hilfe des berühmten Interpreten Panajotis Nikousios und stellte mit großem Mut seine eigene Handlungsweise dar. Der Großwesir beharrte auf seiner anfänglichen Entscheidung, dass nämlich die Lateiner einen Erlass des Sultans neueren Datums vorzuweisen hätten, der das Recht auf ihre Ansprüche bewies. Vergeblich, denn einen solchen Erlass gab es nicht. Der Patriarch wartete sechs Monate in Adrianopolis auf den endgültigen Bescheid. Es wurde am 15. August herausgegeben, aber wieder wurde Geld für die Abfassung des Erlasses und seine Veröffentlichung verlangt. Dieses Geld wurde mit viel Mühe und Einschränkungen seitens der Griechen beschafft. Das Urteil wurde am 26. Oktober 1675 veröffentlicht, hiernach blieben die Pilgerstätten im Besitz der Griechisch-Orthodoxen. Bemerkenswert ist die Hilfe, die Alexandros Mavrokordatos, ein persönlicher Freund des Wesirs Kioprulis, beigesteuert hatte, aber auch seine folgende Feststellung an De Noitel: „Die Franzosen sind zweifelhaft Freunde, doch sie wurden überall bei unseren Feinden gefunden."

Nachdem Dositheos die erforderlichen Dekrete in seinem Besitz hatte, kehrte er im Januar 1676, begleitet von einem Staatsbeamten, nach Jerusalem zurück.

Die Heiligen Stätten wurden von jedem Zeichen häretischer Präsenz befreit und die Lateiner konnten wegen des Dekrets nicht „offen" reagieren. Wir sagen offen, weil sie sich zu einer Offensive sammelten und insgeheim planten, den Patriarchen zu ermorden. Der erste Mordanschlag wurde zu Ostern versucht und war von einem glatten Misserfolg „gekrönt". Der Anschlag wurde wiederholt, als der Patriarch Beirut passierte, und er wurde nur deshalb gerettet, weil er, im rechten Verdacht, türkische Kleidung trug. Dositheos kam ein zweites Mal nach Adrianopolis, um das Dekret erneuern zu lassen, denn er war über die Machenschaften der westlichen Geheimdiplomatie unterrichtet worden, die das Dekret annullieren lassen wollte.

Ein gemeinsamer Gegenschlag seitens der Diplomaten von Frankreich, Österreich, Venezien wurde 1677 mit der Teilnahme eines außerplanmäßigen Gesandten von Polen unternommen.

Da investierte Dositheos 15.000 türkische Groschen (die Früchte seiner Arbeit in Vlachia), um gegen die Attacken der Diplomaten anzugehen. Es gelang ihm, neue Dekrete zu erhalten, wodurch a) den Wächtern der Heiligsten Auferstehungskirche verboten wurde, sich in die Angelegenheiten einzumischen, b) willkürliche Verfahren der Lateiner verhindert wurden und c) die Rechte der Griechen auf die Allheiligen Pilgerstätten endgültig festgelegt wurden.

Die Angriffe der Lateiner hörten jedoch nicht auf, und trotz fortwährender Fehlschläge verloren sie nicht ihren Mutwillen. Gottbekämpfende Wesen aber kümmert es kaum, wenn sie auch zu Bekämpfern der Kirche werden, besonders nach ihrer Zusammenarbeit mit den Armeniern. Sie setzten ihre Versuche fort, die Heiligen Stätten zu besetzen; sie versuchten jedes rechtliche und widerrechtliche Mittel (da nach ihrer häretischen Auffassung der Zweck die Mittel heiligt), jedes politische Mittel, wendeten sogar an die Adresse der Osmanischen Regierung gerichteten militärischen Druck an. Diejenigen, die jetzt das griechisch-orthodoxe Recht bekämpften, würden sich eineinhalb Jahrhunderte später in sogenannte „Schutzmächte" des Neuhellenismus verwandeln (es handelt sich dabei freilich nur um eine neue Namensgebung), in Wirklichkeit jedoch würden sie die Kräfte der wiedererstandenen Romiosini (= des Griechentums) zügeln wollen. Die Versuche, griechisch-orthodoxe Interessen und Rechte zu verletzen, führen mit unveränderter Intensität bis in unsere Tage fort. Interesse und Verpflichtung aller Griechen ist die Bewahrung der griechischen Fahne, die über den allheiligen Pilgerstätten weht, und ebenso, nach dem Maß des Möglichen, materieller und ethischer Beistand für die Bruderschaft des Heiligsten Grabes und für das Patriarchat.

Übersetzung: Marion Alipranti-Conrad, Universität Athen

Heiliges Kloster Pantokratoros

Anmerkungen

(1) Die Calvinisten betrachten Lukaris als Angehörigen der calvinistischen Richtung. Die östliche orthodoxe Kirche akzeptiert das aber nicht, sondern unterstützt die Haltung von Lukaris als untadelig. Demgegenüber wird die Haltung der Calvinisten als unverschämt und betrügerisch angesehen. Die Synode von 1672 in Jerusalem und die Richtigstellung durch Dositheos beweisen dies. Jedoch nahmen die Katholiken den Gebrauch des Begriffs „Transsubstantion" zum Anlass, ihm Latinisierung vorzuwerfen. Seine bisherige Tätigkeit, die die weitere erzeugte, hatte sie natürlich verunsichert, daher wollten sie ihn vor den Orthodoxen verleumden und seine Kämpfe annullieren. Dies ist ihnen aber nicht gelungen. Dositheos hat in der 3. Auflage seines Bekenntnisses den irrtümlich entstandenen Eindruck berichtigt und sich den Lateinern mit aller Entschiedenheit entgegengestellt.

(2) Diese Information erhielt Abt Kyrill von einem Angestellten des französischen Botschafters, (der griechischer Herkunft war - missverständlich in westlicher Literatur: „romanischer" Herkunft ). Vgl. hierzu Vater Joannis Romanidis zum Begriff „Romios" und die Versklavung der Romiosini (= des Griechentums) im Westen im 17. Jahrhundert (auf griechisch).

(3) Er stammte aus einer bekannten Familie der Epoche und hatte Kenntnisse im Kirchenrecht. Er hatte dem bisherigen Patriarchen Paisios von Jerusalem bei der Verwaltung des Heiligsten Grabes gedient und vielen Gläubigen mit seinen Kenntnissen geholfen.

(4) Es war dieses Abkommen, wodurch das Patriarchat von Jerusalem der griechischen Nation unterstellte wurde, während die Griechen den Arabern unterworfen waren. Indem Mohammed der Porthetis dieser beständigen politischen Richtlinie folgte, wird auch acht Jahrhunderte später das Patriarchat von Konstantinopel den Griechen unterstellt werden, während sie unter die Türkenherrschaft gezwungen sind.

(5) Es soll an berühmt-berüchtigte Fälschungen des Westens erinnert werden wie die Konstantinische Schenkung und die pseudo-isidorischen Verfügungen. Der Leser kann die Adresse aufsuchen und sich weiter informieren.

Stephanos Hatzistamatiou

Quelle

Impantokratoros.gr