Dorothea, Christina, Kallista u. Theophilos

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Gedenktag: 6. Februar

Die hl. Märtyrerin Dorothea lebte zur Zeit des röm. Kaisers Diokletian. Als im Jahre 288 (oder 300) der Statthalter Sapricios erfuhr, dass die hl.Dorothea Christin sei und nur Christum angehören wolle, ließ er sie vor Gericht bringen. Der Richter ließ die beiden Schwestern Christina und Kallista, die sich bereits von Christum losgesagt hatten, mit Dorothea sprechen, um sie ebenfalls zur Lossagung zu bewegen. Es geschah jedoch anders - die Schwestern bekannten sich wiederum öffentlich zu Christum. Deshalb wurden Christina und Kallista aneinander gebunden, in ein Feuer geworfen und verbrannt.

Als die hl.Dorothea mit dem Tod bedroht wurde, erwiderte sie, den wolle sie gerne erleiden aus Liebe zu ihrem Herrn, in dessen Garten sie sich ewiglich erfreuen und Rosen und Äpfel pflücken werde. Das hörte der Gelehrte Theophilos und rief der hl.Dorothea zu: "Wenn du zu deinem Gemahl in den Garten kommst, so schicke mir doch von den schönen Rosen und süßen Äpfeln welche zu!" Hinausgeführt betete die hl.Dorothea an der Richtstätte, als ein Engel mit einem Korb voller Rosen und Äpfeln erschien. Die hl.Dorothea schickte ihn zu Theophilos, neigte sich und wurde enthauptet.

Als er diese Gabe empfangen hatte, bekehrte sich Theophilos; er bekannte sich mit lauter Stimme, wurde ergriffen, vielfältig gemartert, nach erbetener Frist getauft und schließlich enthauptet, und sein Leichnam wurde zerstückelt den Tieren vorgeworfen.

Die hl.Märtyrerin Dorothea, die hll. Schwestern Christina und Kallista und der hl.Theophilos starben als Märtyrer in Caesarea, in Kappadokien, im Jahre 288 oder 300.


Quelle: Kirchenkalender