Altritualismus

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Als Altritualismus wird die Gesamtheit christlicher Bewegungen und Einrichtungen bezeichnet, die aus einer Liturgiereform hervorgegangene gottesdienstliche Ordnungen ihrer Mutterkirchen ablehnen. Sie berufen sich dafür auf die kirchliche Tradition, welche sie durch die erfolgte Liturgiereform missachtet oder verletzt ansehen. Bekanntestes historisches Beispiel für Altritualismus in der Russisch-Orthodoxen Kirche sind die sog. Altgläubigen (auch Altorthodoxen), welche die im 17. Jahrhundert durch Patriarch Nikon unternommene Kirchenreform zur Unifizierung der Gottesdienstordnung der Russischen Kirche mit dem der Griechischen Kirche ablehnen.

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